Seit der Exkursion der FMS-Klassen ins Wägital ist rund ein Monat vergangen und die Klassen haben ihre Beschäftigung mit Beat Hüppins Roman Talwasser abgeschlossen. Die Klasse FM1 hat unterdessen in den Fächern Kommunikation und Deutsch weitergearbeitet und sich mit Themen beschäftigt, die in direktem oder mittelbarem Bezug zum Roman und seinen Schauplätzen stehen.

    Alessio, Romeo und Michele sind nochmals ins Wägital gereist, haben sich noch etwas genauer umgeschaut und mit Leuten gesprochen, die dort oben wohnen.

    Anja, Romina und Amélie haben mit Anina Ziegler (FM4) über das Wägital vor dem Staumauerbau gesprochen. Anina hat ihre Facharbeit und ihre Fachmaturaarbeit zum Thema verfasst und hat auch sonst einen engen Bezug zum Tal, da das Vieh ihrer Eltern jeden Sommer dort zur Sömmerung ist.

    Alt-Innerthal vor den Fluten

    Noëline ist sich während der Lektüre des Romans bewusst geworden, dass ihr Urgrossvater als italienischer Gastarbeiter am Bau der Staumauer beteiligt gewesen war. Zusammen mit Sarina, Julia und Franciska hat sie sich mit den Arbeitbedingungen der Bauarbeiter genauer auseinandergesetzt und ihre Grossmutter besucht…

    Sira, Angela und Maira haben sich mit der Spanischen Grippe auseinandergesetzt, die auch ein wichtiges Thema der Romanhandlung ist. Diese Pandemie hat vor hundert Jahren die Schweiz viel stärker im Griff gehabt und viel mehr Opfer gefordert als vor wenigen Jahren Covid. Sie haben mit der ehemaligen KSA-Fachmittelschülerin Sarina Holinger telefoniert, die ihre Facharbeit zur Spanischen Grippe im Kanton Schwyz verfasst hat und im Moment in Finnland ein Austauschsemester absolviert.

    Spanische Grippe in der Schweiz

    Elina, Nahla und Charlotte haben mit dem Autoren Beat Hüppin gesprochen von ihm noch mehr über die Entstehung des Romans Talwasser erfahren, als er an der Lesung preisgegeben hatte.

    Nach hundert Jahren hat sich die Bevölkerung an den Wägitalersee gewöhnt. Der Staudamm steht nicht nur für eine Zäsur in der Geschichte des Tals, sondern wirft auch Fragen nach einer zukunftsfähigen Energiepolitik auf. Darüber haben sich Emilia, Nora und Sarina Gedanken gemacht und ein Hörstück gestaltet.

    Schliesslich haben sich Julien, Michelangelo und Lukas die Frage gestellt, was in diesem Roman Fakt und was Fiktion ist. Dazu haben sie auch ein Quiz erstellt! Raten Sie mit!

    Link zum Forms-Formular

    https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc73Kaj3VFH9FagaaqsyF1-kc9Dc3SUuwqYlBS2pSJiORsswA/viewform

    Am diesjährigen FMS-Tag haben die Schüler*innen der Klassen FM1, FM2 und FM3 das Wägital besucht und sich von der winterlichen Landschaft verzaubern lassen. Mit dem im Jahr 1924 gefluteten Tal haben sie sich bereits seit den Herbstferien auseinandergesetzt und den Roman «Talwasser» des Wangener Schriftstellers, Verlegers und ehemaligen Lehrers der KSA, Beat Hüppin, auseinandergesetzt. Entsprechend standen eine Führung durch die Staumauer, Erklärungen zur Topographie des Wägitals und der Physik der Wasserkraft auf dem Programm.

    Zeitgleich hielten die Schüler*innen ihre Eindrücke schriftlich fest und hielten die wunderbare Wintermärchenlandschaft mit  Kurzfilmen und Handybildern fest.

    Wie schwer es den Bauernfamilien vor hundert Jahren fiel, dieses abgelegene Tal zu verlassen, konnte man nach diesem Besuch noch besser verstehen.

    Bereichert um diese konkreten Erfahrungen kehrten die Schüler*innen an die Kantonsschule zurück und trafen sich mit dem Autor Beat Hüppin. Von ihm erfuhren sie, wie er aus seinen Wanderungen, historischen Recherchen und Gesprächen mit Innertalern einen literarischen Stoff gewann, die Figuren schuf und den Plot des Romans formte. Dabei plauderte Hüppin mitunter auch aus dem literarischen Nähkästchen, erläuterte die Entwicklung der Geschichte vom Zettelchaos zum abgeschlossenen Text und sein heutiges Verhältnis zu seinem vor bald zehn Jahren erschienenen Erstling.

    Fast beiläufig erfuhren die Schüler*innen noch viel Wissenswertes aus dem Verlagswesen, von der Zusammenarbeit zwischen Autor*innen und Lektor*innen und der Profession des Büchermachens. Damit wurde klar: Literatur ist viel mehr als ein Regen gelber Reclamheftchen. Literatur geschieht hier mitten unter uns und ist eingebunden ist Geschichten, Landschaften, Lebensrealitäten, menschliche Gefühle, Hoffnungen und Anliegen.

    Die Handschrift hat im schulischen Alltag an der Kantonsschule Ausserschwyz in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren. Ob wir uns Dinge besser merken können, wenn wir sie von Hand aufschreiben, ist umstritten. Während die Studie von Mueller und Oppenheimer von der Uni Princeton im Jahr 2014 darlegte, dass man sich handschriftlich Notiertes besser merken könne als Getipptes, zeigten, konnten Wiederholungsstudien die Befunde in dieser Deutlichkeit nicht bestätigen.

    Inzwischen weiss man, dass die Strategie und nicht das Medium den Lerneffekt begünstigen. Wichtig ist besonders, dass man sich beim Lernen nicht ablenken lässt. Reizüberflutung und Tempo sind aber generell besondere Herausforderungen unserer Zeit. Handschriftliche und digitale Kompetenzen sind jedoch gleichermassen wichtig. Während man in den ersten Schuljahren das Schreiben mit Blei- und Farbstiften erlernt, gewinnen digitale Kompetenzen in den weiterführenden Schulen immer grössere Bedeutung. „Bring your own device“ prägt seit einigen Jahren unsere Schulkultur. Die rasend schnelle Entwicklung der KI-Tools befeuert diese Entwicklung zusätzlich.

    Zu Trends kann man aber auch immer wieder Kontrapunkte setzen: Die FM1 hat am Klassentag das Kloster Einsiedeln besucht und sich im Schreiben mit Feder und Tinte geübt – Handlettering im Mittelalterstil. Im Skriptorium herrschte konzentrierte, fast andächtige Stille.

    Die Schüler*innen lernten, was blaumachen ursprünglich bedeutete. Das hatte nichts mit dem Schuleschwänzen, sondern mit der Herstellung blauer Farbe für die kunstvoll ausgestatteten Bibeln zu tun. Während die Mönche während dieser Zeit nicht ihrer normalen Arbeit nachgehen konnten, widmeten sich die Schüler*innen heute dem Schreiben. Nur die Sitzordnung erinnerte an langweilige Schulstunden.

    Disziplinarische Probleme gab es auch nicht. Der gestrenge Klosterbruder schaute nach dem Rechten, zeigte sich zum Schluss aber auch nahbar.

    Die Klasse hinterliess auch schriftlich einen guten Eindruck.

    Zuvor besuchte die Klasse die Stiftsbibliothek. Frau Baumann führte in die Geheimnisse der klösterlichen Buchkunst ein. Trotz sehr verständlichen Erklärungen blieb einiges ein Buch mit … zwei Siegeln.

    Ein letzter Blick zurück. Am Nachmittag nahmen die Schüler*innen die Fährte der Mönche auf und absolvierten den Monks‘ Trail, wobei einige Schülerinnen zum Schluss behaupteten, sie seien eingesperrt worden…

    (Fotos: M. Hägi/KSA)

    Vor einer Woche hat die Kantonsschule Ausserschwyz feierlich ihr neues Schulhaus auf dem Bildungscampus Ausserschwyz bezogen. Eine Woche zuvor hatten die Lehrer*innen das neue Haus beziehen und mit dem Einrichten beginnen dürfen. Alles war nach etwas leer – es waren schliesslich auch vor allem Lehrer*innen dort. Mittlerweile herrscht reges Treiben im und l der Schulbetrieb läuft bereits seit einer Woche. Vieles ist noch unvertraut, darf entdeckt, hinterfragt und neu ausgehandelt werden. Verantwortliche suchen nach passenden Lösungen. Es sind auch schon mal Kreativität und Fantasie gefragt. Diese haben aber auch Platz sich zu entfalten, wie die grosszügigen Interieurs unschwer erkennen lassen.

    Dass Anfänge immer auch etwas Magisches haben, ist nicht erst seit Hesses „Stufen-Gedicht bekannt. Die Kaffeemaschine in der Mensa bringt es aber trotzdem auf den Punkt.

    Nach drei Jahren im Provisorium an der Eichenstrasse bezieht die Kantonsschule Ausserschwyz nur ihren Neubau am Standort Pfäffikon. Blaue Becher ist ein erste Mal durch die Gänge gewandelt und sieht Backstein, Holz sowie freundliche, helle Räume und ein grosszügiges Treppenhaus. Das bietet viele Möglichkeiten zum Lernen und zur Begegnung. Wir sind gespannt, wie dieses Haus nun mit Leben gefüllt wird!

    Lehrer*innen im 21. Jahrhundert sind Influencer*innen – hoffentlich mit mehr Ausbildung als Einbildung. Sie erstellen Lernvideos, kuratieren digitale Lerneinheiten, schreiben Blogposts, kommentieren Podcasts und kommunizieren auf verschiedenen medialen Kanälen.. Aus diesem Grund ist Medienunterricht Teil der Fachmittelschul-Ausbildung. Gegen Ende ihres ersten Schuljahres an der KSA stand für die Schüler*innen der FM1 eine Medienwoche auf dem Programm. Angeleitet von SRF-Journalistin und Ex-KSA-Schülerin Amila Redzic (SRF Impact) und unterstützt durch Stefanie Vogt und Patrick Fischer von der Fachschaft Deutsch haben die Fachmittelschüler*innen Video-Reportagen zu diversen Schulthemen verfasst.

    Blerora, Carla und Nicole berichten vom Leben im KSA-Provisorium.


    Lisa, Fanny und Severin wollten wissen, wie das Schulklima an der KSA ist.

    Leonie und Arina haben die Digitalisierung an der KSA unter die Lupe genommen.

    Livia und Lynn stellen Berufe an der KSA vor, die man zu oft vergisst.

    Wie war der Unterricht am Christkönig-Kollegium in Nuolen? – Seraina und Ariana wollten es wissen.

    Wie war die Schule während der Pandemie? – Linda und Mia begaben sich auf Spurensuche.

    In seinem Buch «L’école c’est moi» formuliert der Zürcher Gymnasiallehrer, Deutschdidaktiker und Medienexperte Philippe Wampfler Themenfelder, in denen sich heutige Schulen den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anpassen und Veränderungen vornehmen sollten. Im Zentrum steht für ihn eine Schule, welche nicht auf Gehorsam basiert und Schüler*innen authentische Lernerlebnisse ermöglicht. Eine neue Lernkultur, welche nicht «Studenting» befördert, asynchrone Lernphasen, stärkere Individualisierung, Arbeit an Lernprodukten, eine postdigitale Infrastruktur, eine demokratische Schulhauskultur und vieles mehr sind konsequente Folgen. Paradox erscheint einzig, dass das Buch, welches Schüler*innen ins Zentrum stellt, vorwiegend von Lehrpersonen gelesen wird. Das hat die FM2 zu ändern versucht. In kleinen Gruppen haben sich die Schüler*innen jeweils ein Kapitel vorgenommen, es zu erschliessen versucht und sich in Diskussionen, Podcasts und Collagen Gedanken dazu gemacht.

    Angaben zum Buch:

    Philippe Wampfler: L’école, c’est moi. Schüler:innen im Zentrum zeitgmässen Unterrichts. hep Verlag, 2024.

    Webpräsenz von Philippe Wampfler: https://philippe-wampfler.ch/

    Blog: https://schulesocialmedia.com/

    Aurelio und Finja haben sich mit dem Kapitel Lernkultur auseinandergesetzt. Entstanden sind eine Collage und ein Podcast.

    Liliana und Janina haben die Agile Didaktik visualisiert und mit ihrer Englischlehrerin Katja Eder diskutiert.

    Olivia und Monia haben sich mit asynchronen Lernphasen beschäftigt und dieses Bild erstellt. Zudem haben sie mit ihrem Geschichtslehrer Patrick Fischer über Chancen und Herausforderungen dieser Form gesprochen.

    Chloe und Mailin haben einen Diversitätsbaum gestaltet und mit Schulkindern über bereichernde Unterschiede und Toleranz gesprochen.

    Alea und Luana haben sich mit postdigitaler Didaktik auseinandergesetzt und dem OYM College in Zug einen Besuch abgestattet. Dieses wird von Philippe Wampfler in seinem Buch beispielhaft erwähnt. Zudem haben sie sich darüber informiert, inwiefern diese Anforderungen beim Bau des neuen Schulhauses der Kantonsschule Ausserschwyz berücksichtigt worden sind.

    Nina und Loris haben sich mit der Frage beschäftigt, was und wie in der Schule gelernt werden. Dazu haben sie ein Video gestaltet und mit ihrer Deutschlehrerin Stefanie Vogt darüber diskutiert, welchen Stellenwert Wissen und Kompetenzen haben sollen.

    Rahel und Ilja haben sich gefragt, wie viel Mitbestimmung Schüler*innen an Schulen haben sollen. Zudem haben sie mit ihrem Geschichtslehrer Patrick Fischer über verschiedenen Partizipationsformen diskutiert.

    Liv und Elissa haben sich Gedanken zu Individualisierung Bildungsgerechtigkeit gemacht.

    Zudem haben sie mit ihrer Englischlehrerin Katja Eder über verschiedene Formen der Individualisierung gesprochen.

    Levi und Marvin haben mit dem Nachhilfeschüler Jan ein Flipbook erstellt. Zudem haben sie mit Levis Mutter Sara, welche seit 20 Jahren als Unterstufenlehrerin tätig ist, über Lernprodukte und alternative Bewertungsformen nachgedacht.

    Kim und Vivienne haben sich mit dem Stellenwert sozialer Erlebnisse beschäftigt und sind dabei auf das Phänomen des Metagedächtnisses gestossen.

    Zudem haben sie mit Priska darüber gesprochen, wie sich der Schulunterricht durch den Einsatz von digitalen Endgeräten verändert hat.

    Hinter jeder Lebensgeschichte liegen Geschichten und – Geschichte. Die Schüler*innen der Klasse M4D hatten im letzten Semester ihrer Schulzeit an der Kantonsschule in Nuolen den Auftrag, ein historisches Thema zu vertiefen, welches mit ihrer Gegenwart zu tun hat. Entstanden sind sorgfältig gestaltete Webdossiers, welche verschiedenste Lebensbereiche betreffen und von ganz unterschiedlichen Lebensläufen berichten.

    AI-Collage zum Thema Gegenwart der Geschichte

    Timos Familie stammt aus dem Bündnerland und er hat nach den Spuren der Schmuggler geforscht.

    https://new.express.adobe.com/webpage/I1Mx7rBZaLy6G

    Lauras Familie stammt aus dem Kosovo. Sie spürt die Folgen des Krieges in der Region noch heute, wenn sie im Sommer zu ihren Verwandten reist. Deswegen hat sie sich genauer mit den Ursprüngen, dem Verlauf und den Folgen dieses Konflikts auseinandergesetzt.

    https://kosovokrieg.jimdosite.com/

    Chiaras Familie stammt aus Italien. Über die Schwarzenbach-Initiative wusste sie nicht so viel, bis sie sich für dieses Webseitenprojekt mit der Abstimmungsvorlage von 1970 auseinandersetzte, die den Ausländeranteil in der Schweiz auf 10 % reduzieren wollte.

    https://schwarzenbach-initiative.jimdosite.com/

    Nurias Mutter stammt aus Spanien, ihr Vater ist Schweizer. Sie hat sich mit den Schweizer Spanienkämpfern während des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939 auseinandergesetzt.

    https://die-schweizer-im-spanischen-buergerkrieg.jimdosite.com/

    Basil hat als Kleinkind einige Zeit in Russland gelebt. Er setzt sich mit dem Land auseinander, in welchem er seine ersten Schritte getan hat.

    https://zehnjahreputin.jimdosite.com/

    Vanessa malt leidenschaftlich gerne. Für dieses Projekt hat sie sich mit der Geschichte der Farbtuben auseinandergesetzt.

    https://geschichte-der-tubenfarbe.jimdosite.com/

    Der Angriff der Hamas auf israelische Zivilisten am 7. Oktober 2023 hat Amy verstört und beschäftigt sie noch heute stark. Deswegen hat sie sich genauer mit den Hintergründen befasst.

    https://7-oktober.jimdosite.com/

    Laras Tante ist mit einer Frau verheiratet. Sie hat den langen Weg zur „Ehe für alle“ nachgezeichnet.

    https://lara-66.jimdosite.com/

    Anna identifiziert sich stark mit ihrer tschechischen Herkunft. Sie hat mir ihrer Mutter über deren Jugend während des Kalten Kriegs in der Tschechoslowakei gesprochen.

    https://aufwachsen-im-kalten-krieg.jimdosite.com/

    Maximilian ist Fan von Dinamo Zagreb. Das Spiel der kroatischen Mannschaft gegen Partizan Belgrad am 13. Mai 1990 war von wüsten Ausschreitungen begleitet, was die Konflikte zwischen den Ethnien des Vielvölkerstaats weiter anheizte als einer der Kriegsauslöser betrachtet werden kann.

    https://maxi-l.jimdosite.com/

    Nico hat sich mit der Geschichte des Schweizer Bankgeheimnisses auseinandergesetzt.

    Florian spielt Basketball und erzählt die Geschichte seines Sports.

    https://hoopinghistory.jimdosite.com/

    Selvis Vater kam als junger Informatiker aus Indien nach Deutschland und später in die Schweiz. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte der Immigration junger IT-Fachkräfte nach Deutschland.

    https://it-arbeitsimmigration.jimdosite.com/

    Elianes Grosseltern haben den Mai 1968 in Paris auf unterschiedliche Weise erlebt. Die Enkelin hat nachgefragt.

    https://gegenwartsprojekt-paris-mai-1968.jimdosite.com/

    Schüler*innen der Klasse FM3 müssen die Abschlussprüfungen Indivduallektüren vorbereiten und investieren viel Zeit. Im ungünstigsten Fall kriegen nur die Expert*innen und die prüfenden Deutschlehrpersonen etwas davon mit. Das ist schade. Deswegen habe ich meinen Abschlussklassen den Auftrag gegeben, sich mit Personen aus ihrem Umfeld darüber zu unterhalten und Podcasts zu produzieren.

    Céline unterhält sich mit ihrer Mutter Claudia über Wilhelm Tell und vergleicht die Texte von Schiller, Frisch und Schmidt

    Lena stellt ihrer Mutter Elisabeth Kellers Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ vor.

    Gian-Luca spricht mit Cedi und Ladina darüber, ob Wilhelm Tell ein Held oder nur ein bockiger Bergmensch gewesen sei.

    Celine diskutiert mit Mutter und Grossmutter über Wilhelm Tell im Allgemeinen und Joachim B. Schmidts Roman im Besonderen.

    Tamara und Daria diskutieren über Dürrenmatts Physiker.

    Mara und Laurjana sprechen über Gottfried Kellers „Romeo und Julia auf dem Dorfe“.

    Sabrina und Manuela diskutieren über „Leon und Louise“ von Alex Capus.

    Auch Flavia hat „Leon und Louise“ gelesen und macht sich Gedanken über die grosse Liebe.

    Arani führt ein Gespräch mit Cardillac (Das Fräulein von Scuderi/E.T.A: Hofmann).

    Manuela diskutiert mit ihrer Schwester über Patrick Süskinds Roman „Das Parfüm“.

    Allan diskutiert mit dem KI-Zwilling von Patrick Süskind über dessen Roman.

    Mia und Giulia sprechen über „Views“ von Marc-Uwe Kling.

    Leonie macht sich Gedanken zu Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“

    Anina spricht mit ihrer Mutter im Kuhstall über Joachim Schmidts Roman „Tell“.

    Dario diskutiert mit seiner Mutter Sarah über Dürrenmatts Theaterstück „Die Physiker“

    Der Erste Weltkrieg war vor hundert Jahren bereits Geschichte. Und doch begegnet man auch heute noch immer wieder seinen Spuren. Während den Ferien oder in den Nachrichten, wenn ein längst beendet geglaubter Konflikt wieder aufflammt. Auch wenn man sich schon lange mit dem Konflikt beschäftigt hat, staunt man immer wieder, wie wissend unwissend Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts in diesen Konflikt hineingeraten ist und wie lange Schatten er geworfen hat.

    Die FM2 hat sich im Geschichtsunterricht mit einzelnen spezifischen Fragestellungen auseinandergesetzt und damit versucht, das eigentlich Unbegreifliche zu verstehen.

    Marvin und Levi haben sich mit den wechselnden Bündnissen und entstehenden Konflikten beschäftigt.

    Vivienne und Olivia haben zu erklären versucht, wie Europa im Juli 1914 nach dem Attentat auf das österreichische Thronfolgerpaar in einen vier Jahre dauernden Weltkrieg taumelte.

    Luana und Chloe erklären den Stellungskrieg sowie neue Waffengattungen und Kriegstaktiken

    Auch hinter den Schützengräben tobte ein Krieg: Liv und Rahel erläutern den Begriff Heimatfront und zeigen die politischen, sozialen und humanitären Veränderungen in den kriegführenden Ländern auf.

    Ende gut, alles gut? – Nicht ganz. Monia und Elissa erzählen, wie aus dem Waffenstillstand die Pariser Vorortsverträge geschmiedet wurden.

    Finja und Liliana erklären, inwiefern der Erste Weltkrieg ein Weltkrieg war.

    Loris und Ilja diskutieren die Frage, wie neutral die Schweiz im Ersten Weltkrieg war.

    Janina und Kim untersuchen, mit wem die Schweiz während des Ersten Weltkriegs Handel trieb.

    Nina und Aurelio gehen der Frage nach, inwiefern die Schweiz ein Hotspot der Geheimdienste war.

    Krieg, Grippe, Generalstreik – die Schweiz am Ende des 1. Weltkriegs (Alea und Mailin)

    Der Übergang von der Sekundarschule an die Kantonsschule stellt viele Erstklässler*innen vor grössere Herausforderungen. Neue Kolleg*innen, neue Lehrpersonen, neue Räume und vor allem neue Fächer. Mit einem Pilotprojekt versucht nun die Kantonsschule Ausserschwyz, den Schüler*innen der ersten FMS-Klasse Lern- und Motivationsstrategien zu vermitteln, welche helfen sollen, den ungewohnten Schulalltag und die grösseren Stoffmengen zu bewältigen, ohne dabei die Freude am Lernen zu verlieren. Die Klassenlehrerin der FM1, Sarah Ravaioli, erläutert und demonstriert die Tipps und Tricks. Patrick Fischer kommentiert die Lernjournale und versucht, mit den Schüler*innen über das Lernen an der Kantonsschule ins Gespräch zu kommen. Im Fach Kommunikation bei Stefanie Vogt haben die Schüler*innen Legevideos zu einzelnen Strategien erstellt. Damit haben sie das während der Klassenstunde Gelernte reflektiert und kreativ dargestellt.

    Seraina gibt Tipps zum positiven Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen.

    Arina und Carla zeigen, wie man verhindert, beim Lernen keinen Plan zu haben.

    Christina und Ladina zeigen Emma, wie sie ihren Arbeitsplatz einrichten soll.

    Adriana und Solveig erklären, wie man sich zum Erfolg denken kann.

    Blerora und Fanny zeigen, warum Selbstbelohnung gegen Aufschieberitis hilft.

    Nicole und Mia haben sich mit Motivationsstrategien beschäftigt.

    Linda und Livia erklären, wie Lerngemeinschaften gelingen können.

    Lisa und Lynn demonstrieren, wie man im Internet brauchbare Informationen findet.

    Léonie und Severin geben Anleitungen zum positiven Mindset.

    Sechs Gruppen der Klasse S4f haben Berlinromane gelesen und einander in Pfäffikon vorgestellt. Auf der Bildungsreise nach Berlin im September 2024 haben sie Schauplätze der Romane aufgesucht und mit dem Handy die Probe aufs Exempel gemacht:

    • Wie sieht´s eigentlich heute da aus, wo Romanfiguren sich einst geliebt und gestritten, wo sie gekämpft und gekellnert haben?
    • Haben wir uns beim Lesen die Schauplätze so vorgestellt, wie sie (heute) aussehen?

    Verändert der eigene Blick die Sicht auf den Roman?

    Lorenz Just: Am Rand der Dächer, erschienen 2020

    Das Ex-Ostberliner Kiez zwischen Torstrasse und Oranienburger Strasse ist in der Nachwendezeit für die beiden Jungs Andrej und Simon ein einziger Abenteuerspielplatz und Selbstbedienungsladen. Zwischen Hausbesetzerszene und Gentrifizierung lockt aus ihrer Vogelperspektive the american way of life die Halbwüchsigen. Wie versifft oder wie schick sieht ´s denn da heute aus?

    Deniz Utlu: Die Ungehaltenen, erschienen 2015

    Elyas schiebt eine Depression. Sein türkisch-deutscher Migrationshintergrund droht den Secondo im Alkohol zu ersäufen: Was soll er hier in Kreuzberg? Wer ist er eigentlich? In seinem Blues trifft er auf die Ärztin Aylin, ebenfalls türkisch-deutsche Seconda …

    Ist die Oranienstrasse so stürmisch und chaotisch, wie Elyas sie erlebt?

    Sven Regener: Herr Lehmann, erschienen 2007

    Herr Lehmann weicht in Kreuzberger Kneipen dem Leben aus. Auch die Köchin Katrin vermag ihm keinen Lebensinhalt zu verschaffen. (Was ist das überhaupt: ein Lebens-Inhalt?) Doch nun brechen 1989 nacheinander sein Freund Karl und die Mauer zusammen. Die Spurensuche führt in das verwandelte Biotop Kreuzberg SO36.

    Behzad Karim Khani: Hund, Wolf Schakal, erschienen 2022

    Saam – iranischer Flüchtlingsjunge – freundet sich in Neukölln mit dem libanesischen Schulkollegen Heydar an und landet hart in dessen kriminellem Clan. Das fordert seinen Tribut.

    Ein Augenschein im multikulturellen Neukölln zeigt, wo Saam in den 1980er/90er Jahren unfreiwillig seine Schlägerkarriere begann.

    Uwe Timm: Johannisnacht, erschienen 1996.

    Der Ich-Erzähler wird in der Nachwendezeit in eine aberwitzige Folge von Abenteuern mit schrägsten Berliner Figuren verwickelt – dabei ist er bloss auf der Suche nach dem Geschmackskatalog der Kartoffel. Und all dies, während Christo den Reichstag verhüllt. Hüllenlose Grüsse erreichen uns vom heutigen Reichstagsgebäude.

    Uwe Johnson: Zwei Ansichten, erschienen 1965

    Der Bau der Berliner Mauer trennt 1961 ein frisch gebackenes Liebespaar: Kann er ihr helfen, in den Westen «rüberzumachen»? Will sie überhaupt alle Zelte abbrechen? Am Ostbahnhof entscheidet sich ihr Schicksal. Wie fühlt es sich mehr als ein halbes Jahrhundert später an, durch die Gänge und über die Perrons dieses Schicksalsortes zu schreiten?

    Jenny Erpenbeck: Kairos, erschienen 2021

    Katrin (19) und Hans (53) sind im Ostberlin der Vor- und Nachwendezeit ein ungleiches, aber auch systemkonformes Liebespaar. Die naive Studentin ist dem toxischen Schreiberling hoffnungslos hörig. Mauerfall? – in diesen Kreisen eine periphere Lokalnachricht.

    Zwischen Alexanderplatz und dem ehemaligen Ungarischen Kulturzentrum an der Karl-Liebknecht-Strasse nahm die fatale Amour fou 1986 ihren Lauf… Schauen wir uns das mal an.

    Werden wir Menschen bald durch intelligente Maschinen ersetzt? Braucht es in Zukunft noch Lehrer*innen? Was werden wir in Zukunft lernen? Was unterscheidet den Menschen von der Maschine? Diese Fragen beschäftigen nicht wenige von uns täglich, seit es möglich ist, schulische Aufgaben und alltägliche Routineaufgaben mit KI-Werkzeugen zu bewältigen. Diesem Thema widmete die Kantonsschule Ausserschwyz den Vormittag ihres FMS-Tages und lud dazu Nils Landolt ein. Landolt ist einer breiteren Öffentlichkeit als Gründer des Lernhauses «Sole» in Mollis/GL und als Bildungspolitiker bekannt. Der SRF-Dokumentarfilm «Bildung im Wandel-Lehrer will Schule auf den Kopf stellen» stellte ihn als Schulreformer und Vorkämpfer für die finanzielle Gleichstellung der Privatschulen vor.

    Ein (Sc-)helm, der sich dabei was denkt… auf Augenhöhe mit KI-Robotern im Schulzimmer des Jahres 2025?

    In seinem rund 45-minütigen Vortrag vor den Schüler*innen und Lehrer*innen der FMS zeigte er die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre auf und wagte teilweise kühne Zukunftsprognosen: Was digitalisiert und automatisiert werden kann, wird digitalisiert und automatisiert mit dem Ziel einer möglichst umfassenden Kontrolle. Zudem werden die Angebote immer niedrigschwelliger und dringen weiter in Bereiche vor, die bisher dem Menschen vorbehalten waren.

    Für den Arbeitsmarkt bedeute dies, so Nils Landolt, dass mehrere Berufswechsel während des Erwerbslebens und lebenslanges Lernen zur Norm werden. Diese Fragen wurden zwei Tage nach der Veranstaltung in der Arena-Sendung von SRF aufgegriffen und vertieft. Bei seinen Einschätzungen, was dies für die Schule bedeuten könnte, bezieht sich Nils Landolt auf den US-amerikanischen Psychologen und Neurowissenschaftler Peter Gray: Lernen liegt demnach zunehmend in der Verantwortung der Lernenden, was nicht nur für jüngere Schüler*innen eine gewaltige Herausforderung sein wird. Auch die klassische Leistungsbeurteilung wird in einer durch und durch digitalisierten Umwelt immer problematischer. Während in der Volksschule bereits vielerorts auf Noten verzichtet wird, birgt Nils Landolts Plädoyer für altersgemischte Klassen und eine Gleichbehandlung von privaten und öffentlichen Bildungsanbietern mehr Kontroversenpotenzial. Was bei allen Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Denkstilen bleibt, ist Nils Landolts Appell, Veränderungen nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance zu begreifen.

    Eine erste Chance, über die Veränderungen nachzudenken, haben die Schüler*innen und Lehrer*innen im zweiten Teil des Vormittags wahrgenommen. Moderiert von Schüler*innen der FM3 haben mehrere Barcamps stattgefunden. Die eingangs gestellte Frage, wo der Mensch bleibt, wurde in den Diskussionsrunden beantwortet: im Austausch mit anderen Menschen, in der persönlichen Begegnung. Wie schon Rektor Martin von Ostheim in seinen einleitenden Worten bemerkte: Menschen kann man nicht simulieren, Menschsein kann man nur realisieren.

    Eine Woche nach dem FMS-Tag waren die Schüler*innen der Klassen FM2 und FM3 aufgerufen, ihre Gedanken in Sprachmitteilungen zu fassen. Ihnen gebührt das letzte Wort.

    Soll man Schüler*innen wirklich nicht zu ihrem Glück zwingen?

    Plädoyer für Vertiefung und gegen Noten

    Staunen über die neuen Möglichkeiten mit KI

    Lehrer bleiben trotz KI wichtig

    Schöne neue KI-Welt?

    Noten sind nicht alles

    Ist radikal der richtige Weg?

    Würden wir ohne Noten lernen?

    Ein Plädoyer für freie Schulwahl

    Verantwortung übernehmen als pädagogische Herausforderung

    Wie gelingt den Schüler*innen nach der Einstieg ins Arbeitsleben?

    Schule ohne Noten als positive Perspektive

    Plädoyer für Chancengleichheit beim Zugang zu allen Schulen

    Wie können wir KI sinnvoll und kritisch nutzen?

    Am Nachmittag haben die Fachmaturand*innen von ihren Projekten und Erfahrungen berichtet. Die FMS-ler*innen nahmen an den Präsentationen teil, berichteten, stellten Nachfragen und fotografierten.

    Im Einsiedler Welttheater 2024 erhält Emanuela, das ungeborene Kind, seine eigene Welt, auf der es seine Rolle spielen kann. Die Klasse S3/S4f überlegt, in was für einem Kosmos die Emanuelas dieser Erde leben sollen.

    Das Welttheater fand dieses Jahr nur statt, weil Emanuela spielen wollte: „Ich wott!“ Dreimal sagt sie es und trotzt damit allen Widerständen der alten Figuren, die abwinken. Da erschafft der Autor ihr und ihrem Freund Pablo eine Welt: »Jetz bechunsch dini Wält!»

    Eine Welt für künftige Menschen, auch für uns selbst! Wie soll sie aussehen? Wie leben wir zusammen in ihr, mit ihr? Und wie kommen wir dahin? – Utopien von Thomas Morus bis John LennonImagine! –  waren also unser Thema im Deutschunterricht der Klasse S3f/S4f. Denn Emanuelas Spieldrang und Lebenswille darf doch nicht vorzeitig an den bekannten Krisen- und Katastrophenszenarien scheitern.

    Deshalb entwickelten wir spielerisch Phantasien eines guten Lebens: Wir dachten und erzählten nach vorne, ins Offene. Wir antizipierten das Gelingen des Wandels. Er kommt. Ob wir ihn aktiv gestalten oder passiv erleiden.

    Geben wir doch lieber selbst Schubumkehr!

    Lassen Sie sich von der Energie in diesen Texten anstecken!

    Adrian Schnetzer, Deutschlehrer der Klasse S3f/S4f

    Die Schüler*innen der FM2 haben nach den Frühjahrsferien eine Woche in Kindergärten und Primarschulen der Region verbracht und dort ihr Orientierungspraktikum absolviert. Die Schüler*innen haben zum Teil selber unterrichtet, korrigiert, an Sitzungen teilgenommen, Pausenaufsicht übernommen und so erste praxisnahe Einblicke in ihre künftigen beruflichen Tätigkeitsbereiche gewonnen. Viele fühlen sich auf ihrem Weg bestärkt, einige zögern und andere wissen jetzt umso mehr, dass sie sich anders orientieren wollen. Am Mittwochvormittag haben die Schüler*innen der FM1 ihre älteren Kolleg*innen besucht und ihre Eindrücke in Reportagen gefasst. Für einige waren es Fremderfahrungen, andere hegten nostalgische Gefühle und trafen auf ihre ehemaligen Lehrpersonen. Etliche zeigten sich erstaunt darüber, wie viel sich in den vertrauten Gemäuern verändert hat.

    Nina wundert sich darüber, dass Stühle die Konzentration im Matheunterricht steigern können.

    Jana findet das Schulzimmer nach längerem Suchen.

    Rahel erfährt, dass man sich einen Text besser merken kann, wenn man ihn in Symbole übersetzt.

    Kim besucht eine spielerische Mathematikstunde, in der mit Bechern Volumen gemessen werden.

    Janina lernt kreative Aufträge kennen, die Schüler*innen das genaue Lesen vermitteln sollen.

    Vivienne, Alea, Elissa und Ilija besuchten Klassen, welche sich auf das Einsiedler Welttheater vorbereiteten.

    Cedric schnuppert stechende Schulhausluft

    Olivia spielt Hexenfangis im Kindergarten

    Aurelio begegnet Zufall und Wahrscheinlichkeit in einer dritten Klasse.

    Loris war in der gleichen Klasse und beobachtet das Teamteaching.

    Finja fühlte sich in ihre Kindheit zurückversetzt.

    Luana besucht ihren früheren Kindergarten.

    Liv entdeckt eine Zeichnung aus ihrer Primarschulzeit.

    Marvin ist überzeugt davon, dass sportlicher Ausgleich die Konzentrationsfähigkeit steigert

    Monia besucht eine zweite Klasse und macht sich Gedanken zum Lehrer*innenmangel.

    Levi könnte sich jetzt auch vorstellen, eine dritte Klasse zu unterrichten.

    Mailin nimmt das schüler*innenzentrierte Lernen unter die Lupe.

    Liliana findet beim Besuch einer ersten Klasse ihr inneres Kind wieder.